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Tom Schiffel Sportlerblog – Neuer Eintrag

September 2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Man gewinnt, stürmt in der Tabelle immer weiter nach oben, erhält Zustimmung für das Geleistete, die Menschen sprechen Dich auf den aktuellen Erfolg an. Dass sich beim SSV Reutlingen momentan sportlich, als auch außerhalb der 100x50m einiges tut, ist kaum zu übersehen. Dies ist aber kein Produkt aus Glück und kurzfristigen Handlungen, sondern wurde hart erarbeitet.

Zunächst einmal wird ein Blick auf die Mannschaft gerichtet, welche nach außen hin klar im Fokus steht. Vor der Saison wurden viele Transfers getätigt. Ich bin Reutlinger, wohne hier im Vorort Eningen und bekomme natürlich alles mit, was geredet wird. Egal, ob man beim Bäcker seine Brötchen abholt, abends in der Kneipe oder im Fitnessstudio, man muss sich einiges anhören. „Kann das was werden (wieder einmal) mit einer komplett neuen Mannschaft und so vielen Neuen?“, ist nur eines der Kommentare, die ich mir ständig anhören musste.

9. Spieltag, 21 Punkte, 17 geschossene Tore und 4 Gegentore. So steht der SSV sportlich da und beweist, dass die harte Vorbereitung sich durchaus gelohnt hat. Die Kameradschaft passt, die Stimmung ist gut. Es gibt keine alten Eingeschweißten, auch keine „Neuen“. Es gibt das Team, die Wand. Dazu gehört jeder vom Trainerteam, über die medizinische Betreuung, zum Zeugwart. Ich spiele die aktuell 6. Saison beim SSV Reutlingen in der aktiven Mannschaft, so einen Start in die Runde habe ich noch nicht mitgemacht- nichts mit dem man sich zufrieden geben sollte, aber ein Schritt in die richtige Richtung, für den man sich vor niemandem schämen muss.

Freitag 05.10.- Nöttingen. Wir erhalten eine 0-5 Niederlage im Badischen, als (zur Zeit des Anpfiffes) Tabellenerster. 5 Gegentore. Die bekamen wir in den ersten 9 Spiele nicht. Während des Spiels schreien wir uns gegenseitig an, geben dem Anderen die Schuld. Die aus Reutlingen mitgereisten Fans, stoppen akut mit dem unterstützenden Gesang und beileidigen uns. Überall wird die Schuld gesucht außer bei sich selbst. Genau das ist natürlich nicht passiert. Wir waren 9 Spiele ungeschlagen und lagen uns danach in den Armen. Eine Niederlage wirft uns doch nicht aus der Bahn. Ich habe mich nach dem Spiel umgeschaut. Ja, die Mienen waren bedrückt, aber sowohl Trainer als auch Spieler konnten sich nach dem Spiel in die Augen schauen und zugeben „Ja, heute haben wir Mist gebaut, aber nächste Woche…“. Sofort war der Blick auf Wiedergutmachung gerichtet. Dem Trainier beweisen, dass er es nicht verdient hat, nach dem Spiel sich fragen, von Reportern anhören lassen zu müssen, wie: „…ob wir denn jetzt völlig einknicken“ oder „…jetzt vieles verändern sollten.“. Etwas Positives ist anzumerken. Der SSV ist mittlerweile auf allen Social Media Plattformen vertreten, jeder kann seinen Senf zu jeder Zeit dazugeben. Nur dieses Mal blieb der bittere Nachgeschmack des Senfes aus- es wurde versucht uns aufzubauen.

Die angesprochene Arbeit, bestehend aus Vereins-, Sponsoren- und Freiwilligenarbeiten ist natürlich auch zu beachten. Es gibt jetzt einen SSV Businessclub, in dem alle Sponsoren des SSV‘s vertreten sind. Zu diesem Anlass gab es Ende September ein kleines Kennenlernen mit der Mannschaft. Es gab Wein, jeder war schick angezogen und es wurden Reden gehalten. Sehr dekadent, es hatte was von Gatsby, für mich als Student und Geringverdiener vielleicht etwas zu viel. Was dahinter steckt ist aber durchaus zu unterstützen. Beim SSV tut sich was, Sponsoren können durch den Businessclub voneinander profitieren und die Mannschaft wird eingebunden. Ich bin zum Beispiel Partner der Firma APROS.

Nichts wird einem in diesen Ligen des beliebtesten Sports Deutschland hinterhergeworfen. Nicht als Sportler, nicht als Funktionär auf der Suche nach Sponsoren und erst recht nicht als Zuschauer. Reutlingen ist eine große Stadt und lechzt nach sportlichem Erfolg. Der aktuelle SSV wird häufig noch mit den Eskapaden der Vergangenheit verbunden. Dies wirft einen kleinen, aber dunklen Schatten auf den Verein, was tragischerweise zu erkennen ist, da es immer noch sehr schwer ist eine Chance von Sponsoren zu ergattern, zu beweisen, dass sich in den letzten Jahren viel getan hat. Als industriestarke Stadt sollte Reutlingen aufwachen, dem Verein und allen Zuschauern und Fans eine Chance geben.

Tom Schiffel.

 

 

Juli 2018

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Reise startete am 11.07.2018 am Bahnhof in Stuttgart. Dort ging es mit dem ICE Richtung Frankfurt. Der Flug von Frankfurt nach Peking war für mich der erste Langstreckenflug. Es war ein cooles Gefühl mit den Teamkollegen, als eine Gruppe im Flieger zusammen sitzen zu können. Wir wurden viel auf unsere Reise angesprochen. Von Peking ging es dann in einem 2h Flug nach Wuhan.

Dort kamen wir Donnerstag Vormittags an. Unser ambitionierter Trainier Robert Schreiner setzte für den selben Abend noch ein Training an. Mein Zimmerkollege war übrigens Fabio Friese, der neben Max Bajorat das Eninger Trio komplettierte.

Sonntags fand das erste Gruppenspiel gegen die Mannschaft der Uni Turin (Italien) statt. 6-1 konnte dieses Spiel gewonnen werden (Mannschaftsbild). Die Mannschaft ist stark. Sehr viele Spieler aus der Verbandsligamannschaft TSG Tübingen, Stefan Vogler aus der Regionalliga und weitere Verstärkungen.

Das zweite Gruppenspiel gegen Südkorea konnte ebenfalls deutlich gewonnen werden. Weiter ging es im Viertel Finale gegen das Team von Oxford. Hier taten wir uns etwas schwerer, konnten aber mit 1:0 gewinnen. Hier trug ich mich in die Torschützenliste ein.

Zwischen den Spielen wurde für uns ein Kulturprogramm eingerichtet, wir bekamen viel zu sehen- waren viel unterwegs. Wir sind durch die Innenstadt von Wuhan gezogen, sind durch Märkte mit nahezu unendlichem Angebot an Essen gestreift und haben es uns gut gehen lassen.

Das Halbfinale gelang uns sehr gut und wir konnte die chinesische Mannschaft besiegen. Wir zogen ins Finale ein.

Dieses wurde groß aufgefahren. Mit Kamerateams, vielen Zuschauern, Auftaktshow usw. Dies ist nicht alltäglich für uns gewesen. Das Spiel konnten wir dann mit 5:0 dann auch für uns entscheiden (gegen Cambridge). Bei einem großen Closing-Dinner wurde uns der Pokal dann offiziell überreicht und wir hatten nach 12 wirklich anstrengenden, großartigen  und vor allem erlebnisreichen Tagen, Zeit um etwas zu feiern.

Juni 2018

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Fußball-Saisonabschluß freue ich mich über die Einladung zum Teamplayer Event von APROS, um die Zusammenarbeit, den Austausch und die Weiterbildung über den Tellerrand zu fördern. In der VIP Fashion Lounge vom Trikotsponsor Camp David , die der APROS Geschäftsführer und Beirat für Marketing vom SSV Reutlingen 05 organisierte, tausche ich mich mit ausgewählten Teamplayer des Beratungs- und Serviceteams aus. Spannend andere Dinge zu hören und gefragt zu werden.

Es gab einige Überraschungen von APROS vor Ort, mit denen der Zusammenhalt gefördert und die Anerkennung für gute Teamleistungen gegeben wurde. Snacks von Dominos Pizza, individuelle Stylingtipps, Gesundheitsberatung und strategische Erfahrungseinblicke und Massagebehandlungen durch Hautzeit Eningen und jemand von Camp David erzählte dann noch Insides. Natürlich auch Infos vom Sponsor APROS. Wirklich ein cooles Mitarbeiter- und Spielerpatenschaftsevent. Danke.

Ach ja, demnächst gibt es darüber noch eine Pressemitteilung, die Ihr sicher hier im News blog oder auf der BusinessClub Homepage des SSV Reutlingen 05 findet.

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