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Ein guter Plan nach dem Abi – Bundesfreiwilligendienst an der Wilhelm-Hauff-Realschule

(JW) Mittwochmorgen in der „Offenen Schule“, dem Lernatelier der WHR. Es wuselt von Schülerinnen und Schülern. Wegen „Corona“ sind es weniger als in anderen Zeiten, dennoch erlebt man viele Schülerinnen und Schüler, die gerade am Arbeiten sind. In Gruppen wird eine kleine Präsentation vorbereitet, am PC recherchieren einige Fünfer für Biologie und im Ruheraum schreibt eine Schülerin einen Text. Begleitet und betreut werden die Schülerinnen und Schüler von den Bundesfreiwilligendienst-Leistenden der WHR oder „Bufdis“, wie sie liebevoll genannt werden.

Die Bufdis sind längst zu einer festen Größe der WHR geworden, man kann sie sich aus dem Schulalltag kaum mehr wegdenken. In der „Offenen Schule“ sind sie Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für die Anliegen der Schülerinnen und Schüler. Oft geht es um schulische Fragen, immer wieder gibt’s aber auch Raum für persönlichere Themen. Gut, dass die Bufdis ihre eigene Schulzeit noch in bester Erinnerung haben und anders den Schüler-Anliegen zuhören als es die Lehrerinnen und Lehrer tun, sie haben eine ganz eigene Beziehungsebene zu den Lernenden.

Zum Bufdi-Dasein an der WHR gehören viele verschiedene Aufgaben, die weit über die Unterstützung in der „Offenen Schule“ hinausgehen. Immer wieder helfen die vier als Klassenassistenz in Klassen mit. So mancher Schüler ist froh, wenn er’s „nochmals in Ruhe“ vom Bufdi erklärt bekommt und dort nachfragen kann. Ganz automatisch ändert sich dabei auch die Perspektive der Bufdis: Kommen sie zunächst im September als ehemalige Schülerinnen und Schüler an die WHR, wechseln sie ihre Sicht auf die Schule, auf Unterricht, nehmen die Warte der Lehrenden oder auch der Schulsozialarbeit ein. Für mögliche Überlegungen, ob man später möglicherweise selbst im Bereich der Pädagogik arbeiten möchte, haben sich diese Erfahrungen in den letzten 9 Jahren als sehr wertvoll erwiesen – nach diesem Jahr weiß man gut, was man sich vorstellen kann oder was vielleicht auch nicht.

Bereichert wird die Tätigkeit der Bufdis auch durch weitere Tätigkeiten, die nochmals neue Einblicke mit sich bringen, beispielsweise die Mithilfe in der Schulverwaltung oder auch im Bereich der Essensausgabe in der Mensa. Durch diese vielen Betätigungsfelder ist für Abwechslung gesorgt, langweilig wird’s in diesem Aufgabenfeld mit Sicherheit niemals.

Die WHR sorgt intern für geeignete Anleitung, coacht und unterstützt bei auftretenden Fragen und Anliegen. Darüber hinaus sind alle Bufdis im Rahmen von Seminaren in Bodelshausen vernetzt, nehmen dort immer wieder an Kursen teil und lernen viele Gleichaltrige in ähnlichen und ganz anderen Betätigungsfeldern kennen.

Bisher haben alle Bufdis ihr Jahr an der WHR als Gewinn erlebt. Im Februar startet eine Referendarin an der Schule, die einst „Bufdine“ an der WHR war…- aber auch wenn dies nicht die Regel ist: Hilfreich bei der Entscheidung, wie’s „nach der Schule“ weitergehen soll, ist und war die Zeit als Bufdi auf der WHR allemal.

Interesse an einer Bufdi-Stelle an der Wilhelm-Hauff-Realschule im Schuljahr 2022/23? Auf der Homepage der Schule finden sich weitere Infos: www.whr-pfullingen.de

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