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Neue interdisziplinäre Initiative und Vortragsveranstaltung zum Thema Kopfschmerzen

Wenn der Schädel brummt. Kopfschmerzen – Da kann jeder mitreden, denn jeder hat sie schon gehabt. Ob regelmäßig oder relativ selten spielt dabei keine Rolle. Sie sind lästig und bremsen uns aus, mindern unsere Leistungsfähigkeit und selbstverständlich massiv unser Wohlbefinden. Über dreiviertel der Menschheit leidet mehr oder weniger regelmäßig an Kopfschmerzen. Aber Kopfschmerz ist nicht gleich Kopfschmerz. Die Wissenschaft kennt inzwischen, anders als die Werbung uns erzählen möchte, 360 unterschiedliche Arten des Kopfschmerzes. Sie unterscheiden zwischen primären Schmerzen, also dort, wo der Schmerz die eigentliche Erkrankung darstellt, und sekundären Kopfschmerzen, bei denen der Schmerz die Reaktion auf unterschiedliche Einflüsse auf den Körper ist. Wir sind diesen Schmerzen aber nicht hilflos ausgeliefert. Mit einem Vortragsabend  des Gesundheitsforums am 09. November ab Uhr 19:30 im LaCantina, Arbachtalstraße 6 in Eningen möchte das Gesundheitsforum Eningen e.V. bei diesem wichtigen Thema Aufklärungsarbeit leisten. Dafür stehen kompetente Dozenten bereit.

Der Zahnarzt Dr.-medic stom. W. Alfred Zawadzki und Optikermeister Michael Bayer aus Reutlingen und der Physiotherapeut Gertjan van Rossenberg aus Eningen, haben sich intensiv mit dem Thema, der fächerübergreifenden Behandlung und Vorbeugung von Kopfschmerzen, auseinandergesetzt und werden ihre Erfahrungen und Impulse dem interessierten Publikum vortragen. Volker Feyerabend stellvertretender Leiter des Arbeitskreises Gesunde Gemeinde koordiniert das Projekt und gab den Anstoß für diese neue regionale Initiative.

Aus der Liste der Dozenten des Abends lässt sich schon herauslesen, dass Kopfschmerzen aus ganz unterschiedlichen Ursachen auftreten und betrachtet werden können. Und genauso auch ganz unterschiedlich bekämpft werden müssen. Doch eines haben die meisten Kopfschmerzen gemeinsam, sie gehen mit Verspannungen der Muskulatur einher, die die Schmerzen konservieren, wenn man nichts dagegen tut. Ganz egal, ob die Verspannung nun Ursache oder Folge der Schmerzen ist. Wenn man tatenlos bleibt, wird die Folge zur Ursache.

Richtige Ansprechpartner können der Psychotherapeut, der Hausarzt, der Physiotherapeut, der Optiker, der Augenarzt, der Zahnarzt oder der Orthopäde sein. Die Liste ließe sich noch lange weiterführen, die Liste zwischen mechanischer und psychosomatischer Ursache ist extrem lang. Daher ist es wichtig, die tatsächliche Ursache für den Schmerz herauszufinden. Nur dann lässt sich der Schmerz tatsächlich effektiv behandeln, bzw. kann man ihm vorbeugen.

Die Gesundheitsanbieter, die sich im Gesundheitsforum Eningen engagieren, haben die Zusammenhänge inzwischen erkannt und schließen sich interdisziplinär kurz, um den Patienten sinnvoll helfen zu können. Erkennt der Physiotherapeut eine Verspannung, die auf eine Fehlstellung der Zähne zurückzuführen ist, schickt er ihn zum Kieferorthopäden oder Zahnarzt. Sind es die Augen, die als Ursache für die Verspannung lokalisiert werden, sind der Optiker oder der Augenarzt gefragt. Die Möglichkeiten zur Feststellung und Korrektur dieser Ursachen sind über die Jahre deutlich besser geworden. Bisskorrekturen, Augenvermessung, etc., die Fachleute haben heute gute Werkzeuge zur Hand, um den Patienten zu helfen.

Und das Wissen über die Thematik ist natürlich größer geworden. Die Wissenschaft ist an dem Thema Kopfschmerzen intensiv dran und erhält ständig neue Erkenntnisse zu Ursache und Bekämpfung. Der Profiteur ist der betroffene Patient, dessen Leiden durch die verschiedenen Möglichkeiten der Behandlung effizienter begegnet werden kann. Nur sollte man wissen, wohin man sich wenden kann, um sich helfen zu lassen.

Und da setzt der Vortragsabend des Gesundheitsforums Eningen an. Informationsverbreitung ist eines der obersten Ziele des Vereins. Denn wer unter Kopfschmerzen leidet braucht Hilfe. Wer weiß, wo Hilfe zu bekommen ist und was weitere mögliche Ursachen sein können, ist im Vorteil. Ein schmerzfreies Leben scheint Utopie, damit müssen wir wohl leben. Doch wir müssen es nicht tatenlos ertragen, sondern können etwas dagegen tun. Und die weitere wichtige Erkenntnis: aktives Gegenwirken hilft langfristig besser als die kurzfristige Erleichterung durch ein Schmerzmittel. Die ist ganz bestimmt nicht grundsätzlich falsch, aber es gibt Mittel und Wege die Ursachen und nicht nur die Symptome zu bekämpfen.

Macht Sie das Thema neugierig? Der Vortragsabend am 09. November um Uhr 19:30 im LaCantina, Arbachtalstraße 6 in Eningen, wird interessante Einblicke in die lästige Welt der Kopfschmerzen geben und verschiedene Herangehensweisen aufzeigen. Machen Sie sich also keinen Kopf und kommen vorbei.

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