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Sammeln für soziale Projekte in Uganda: Neue modische Kleidung zum Verkauf

(EB) Das soziale Altkleider-Sammelunternehmen Aktion Hoffnung hat große Mengen an aktueller und modischer Neuware von Bekleidungsgeschäften und Modehäusern gespendet bekommen. Wegen Schließung der Geschäfte durch den Corona Lockdown konnte die Ware nicht verkauft werden. Die KAB (Katholische Arbeitnehmerbewegung) führt nun zum Verkauf dieser Ware einen einwöchigen Markt durch, bei dem die Kleidungsstücke für etwa ein Drittel des ursprünglichen Preises verkauft werden.

Der Markt findet vom 11. bis 16. Oktober immer von 14 bis 18 Uhr statt, am Samstag von 10 bis 16 Uhr. Im katholischen Gemeindehaus St. Wolfgang in Pfullingen, Marktstr. 26

Der Erlös fließt in soziale Projekte in Uganda.

Die Not in Uganda ist groß. Wegen Corona sind schon über 15 Monate die Schulen geschlossen. Die Lehrer haben kein Einkommen mehr und die Kinder werden nicht unterrichtet. Das Wirtschaftsleben ist auch eingeschränkt. Ernst Bodenmüller, der im Mai/Juni 6 Wochen als Seniorexperte in Uganda verbrachte, erhält laufend Hilferufe. So ist ein Altersheim in großer Not, weil die Spenden aus der Gemeinde ausbleiben und somit für die alten Menschen kaum Essen beschafft werden kann.

Die 4 Gemeindeschwestern der Partnergemeinde Butema haben zwar viel zu tun, indem sie Kranke versorgen und Familien helfen. Aber auch sie klagen, so Ernst Bodenmüller, dass sie kein Geld mehr für ihre Arbeit bekommen, weil die Menschen teilweise keinerlei Einkommen mehr haben. Sie haben nur noch das Nötigste zum Leben.

Die Familie eines Rechtsanwaltes hat alles Geld in den Bau einer Berufsschule gesteckt, um junge Menschen nicht nur in Theorie auszubilden, sondern ihnen praktisches Wissen an die Hand zu geben, damit sie leichter einen Arbeitsplatz finden und den Lebensunterhalt für eine Familie bestreiten können. Nun ist die Schule schon seit mehr als einem Jahr geschlossen und durch fehlendes Schulgeld können sie die Kredite nicht mehr bedienen.

Die Familie ist nun in Gefahr alles zu verlieren. Das sind laut Bodenmüller nur einige Beispiele wie groß die Not in Afrika ist und wie notwendig das Geld aus dem Kleiderverkauf benötigt wird.

Wer allerdings nachhaltiger helfen möchte kann dies durch Zeichnung einer Bildungsaktie für die Schulen in Butema tun. Mit nur 60 Euro im Jahr kann man hier direkt diese Schulen unterstützen.

Auskunft erteilt Ernst Bodenmüller Mail: info@ernst-bodenmueller.org

Mehr Informationen gibt es unter: ernst-bodenmueller.org

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