AllgemeinAndere Branchen | MoreMore | deutschPfullinger Journal

Na isch ois, wie ma stirbt – Musik, Texte und Theater zum Pfullinger Frauenaufstand

Musik, Texte und Theater zum Pfullinger Frauenaufstand mit Chor und Orchester des Friedrich-Schiller-Gymnasiums

(CB) Das Aufbegehren mutiger Pfullinger Frauen gegen den Befehl, die Stadt am Ende des 2. Weltkriegs um jeden Preis zu verteidigen, ist das Thema eines Abends mit Chor und Orchester des Friedrich-Schiller-Gymnasiums in den Pfullinger Hallen.

Mit einfachen theatralischen Mitteln stellen wir Momente aus der Kriegszeit dar und versuchen zu zeigen, wie die Pfullinger Frauen sie erlebten: waren sie doch dem Dilemma ausgesetzt, entweder von den Franzosen bombardiert oder von der Volkssturmführung mit dem Tode bestraft zu werden. Einzelne Momente des Geschehens verknüpfen wir mit Musikstücken und Liedern aus verschiedenen Genres und Zeitaltern, die sich mit Krieg, Trauer, Angst, Protest und Sehnsucht nach einem Leben in Frieden beschäftigen. Die Angst vor der Bombardierung Pfullingens stellen wir durch das große Chorwerk „Wie liegt die Stadt so wüst“ von Rudolf Mauersberger dar, das der Leiter des berühmten Dresdner Kreuzchores 1945 unter dem Eindruck der Zerstörung seiner Stadt schrieb. Aber auch Protestsongs werden erklingen, zum Beispiel John Lennons Friedenshymne „Give Peace a Chance!“, wenn die Frauen sich gegen die Volkssturmführung zusammentun.

So versuchen wir, uns mit Musik und Texten in diesen für die Pfullinger Geschichte so wichtigen Moment hineinzuversetzen und den Mut der Frauen, aber auch ihre Fähigkeit, sich der Nazipropaganda gedanklich entgegenzustellen, zu würdigen.

Es gibt zwei Aufführungen in den Pfullinger Hallen: am Mittwoch, den 1. Juni 2022 und am Donnerstag, den 2. Juni 2022, jeweils um 19:00. Der Eintritt ist frei.

Previous post

Marketing. ABR Elektronik GmbH strategisches Wachstum und 150.000 Euro Investment

Next post

Strategie- und Botschafterkonzept- Mit Top-Sportlerin und Olympiasiegerin Franziska Brauße in die nächste Runde beim Reutlinger Spendenparlament