(lw) Die Vorfreude steigt, die Vorbereitung geht in die entscheidende Phase und in Pfullingen ist alles angerichtet für eine neue Drittliga-Saison. Am Samstag, den 29. August 2026, fällt endlich der Startschuss: Um 20 Uhr empfängt der VfL Pfullingen den Aufsteiger TSB Schwäbisch Gmünd in der Kurt-App Halle.
Nach einer Saison mit zwei völlig unterschiedlichen Gesichtern wollen die Echazstädter vor allem an ihre starke Rückrunde anknüpfen. In der Hinserie hatte der VfL zeitweise sieben Verletzte zu verkraften. Mit der Rückkehr wichtiger Leistungsträger folgte jedoch eine beeindruckende Aufholjagd: Nur zwei Niederlagen in der Rückrunde und am Ende Tabellenplatz vier unterstrichen das Potenzial der Mannschaft.
„Wir wollen an unsere herausragende Rückrunde anknüpfen, oben angreifen und im oberen Tabellendrittel mitspielen“, gibt Trainer Fabian Gerstlauer die Richtung vor. Entscheidend werde dabei auch sein, von größerem Verletzungspech verschont zu bleiben. Die Vorzeichen stimmen: Erstmals seit längerer Zeit kam der VfL bislang ohne Verletzungen durch die Vorbereitung. Zudem sieht Gerstlauer Fortschritte im Tempospiel. „Unser voller Fokus liegt jetzt schon auf Schwäbisch Gmünd.“
Personell hat der VfL seinen Kader gezielt verstärkt. Mit Sören Hamann vom Ligakonkurrenten Neuhausen/Fildern kommt ein junger Torhüter, der für Gerstlauer „schon jetzt zu den Top-Torhütern der Liga gehört“. Janne Böhm von der HSG Ostfildern bringt zusätzliche Körperlichkeit, Stärke im Eins-gegen-eins und Qualität für den Innenblock mit. Hinzu kommt Rückkehrer Felix Zeiler. Nachdem er den VfL 2024 verlassen hatte, half er bereits in der vergangenen Saison mehrfach aus und gehört nun wieder fest zum Kader. Mit seiner variablen Spielweise erweitert er die Möglichkeiten auf der Spielmacherposition. Die jungen Perspektivspieler Kimi Hirsch und Noah Schrade sollen ebenfalls weiter an die 3. Liga herangeführt werden, ihre Priorität liegt zunächst jedoch in der Verbandsliga.
Gerade im Rückraum sieht Gerstlauer eine große Stärke seines Teams: „Wir haben dort eine hohe Variabilität und können mit unterschiedlichen Spielertypen auf verschiedene Situationen reagieren.“ Ein wichtiger Erfolgsfaktor soll zudem erneut die variable Defensive sein, die bereits das Fundament der starken vergangenen Rückrunde bildete.
Die Konkurrenz in der 3. Liga Süd ist allerdings groß. Zu den Favoriten zählt Gerstlauer Zweitligaabsteiger HC Oppenweiler/Backnang, die Wölfe Würzburg, die HSG Konstanz und Vorjahresmeister SV Salamander Kornwestheim. Auch der TSB Heilbronn – Horkheim ist für ihn ein Kandidat für die vorderen Plätze.
Los geht’s bereits am 29. August
Bevor der Blick jedoch auf die Konkurrenz geht, wartet die erste Aufgabe vor heimischer Kulisse. Am Samstag, 29. August, um 20 Uhr soll die Kurt-App Halle gegen den TSB Schwäbisch Gmünd wieder zur Festung werden – und gemeinsam mit den Pfullinger Fans der Grundstein für eine erfolgreiche Saison gelegt werden.
