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Wahlkampagne. Kandidatin im Gespräch: Dr. Barbara Dürr will Bürgermeister in Eningen werden.

Im Gespräch stand uns die Eninger Bewerberin um den Posten als Bürgermeisterin Rede und Antwort. Bitte finden Sie hier Ihre Gedanken zu verschiedenen Themen.

„Die Überlegungsphase sei nun offiziell vorbei“, so die neue Kandidatin. In der letzten Hauptversammlung vom 20. Mai der Freien Wähler Vereinigung (FWV) in Eningen wurde Frau Dr. Barbara Dürr als Bürgermeister-Kandidatin mit großer Mehrheit gekürt und die Bewerbung wurde im Rathaus abgegeben. Damit wurde es nun offiziell, was unter der Hand schon einige Zeit gehandelt wurde. Eningen hat einen weiteren Anwärter für die Wahl am 21. Juni. Damit geht spätestens jetzt der Wahlkampf in seine interessante Phase. Die Gemeinde-, Kreisrätin und stellvertretende Bürgermeisterin stand diesbezüglich „Rede und Antwort“.

Frage: Können Sie uns etwas über Ihre Person erzählen?

Mein Name ist Dr. Barbara Dürr. Ich bin seit 34 Jahren Eningerin und das mit vollem Herzen, habe drei Kinder und bald 3 Enkelkinder, treibe viel Sport, lese gerne und bin kulturell interessiert. Ich bin politisch und praktisch erfahren. Von der Ausbildung bin ich promovierte Ärztin und habe in verschiedenen medizinischen Fachgebieten und als Betriebsarzt z. B. bei Wandel & Goltermann gearbeitet. Ich halte Vorträge und bin Dozentin bei verschiedenen Institutionen. Außerdem bin ich ehrenamtlich sehr engagiert und treibe viele Projekte für Eningen und in Eningen.

Frage: Erzählen Sie uns gerne was Sie „bewegen und bewegt haben“ und wo Sie aktiv sind?

Ich bringe mich als Kreisrätin und Gemeinderätin in verschiedene Themengebiete ein. Aktuelles Beispiel ist z. B. die Zertifizierung zur „Gesunden Gemeinde“, die ich als Arbeitskreisleiterin initiiert und getrieben habe und die bereits jetzt einen großen Image- und Veränderungseffekt spüren lasst. Zu nennen wäre auch: Mitinitiatorin des Kunst- und Sinnespfades, Biosphärenwanderungen, Ausbau der Kitas, FEE Gründung usw. Ich bin im Vorstand Förderverein Hospiz Veronika und der Palliativstiftung. Und auch im Spendenparlament, Förderverein HAP-Grieshaberwege, Obst- und Gartenbauverein, TSV Eningen, Tennisverein leiste ich einen Beitrag. Ich packe gerne aktiv an z. B. im Jugendcafe während der Anfänge , als beratendes Mitglied der Kirchengemeinde oder auch bei den „Fussballkids helfen“ mit dem „Charity Lauf“.

Frage: Was können die Bürger von Ihnen erwarten?

Einen zielorientierten, bodenständigen, sachlichen Vertreter der Bürgerinteressen. Ich bin seit vielen Jahren bekannt als „Macherin“, da ich entscheidungsfreudig, engagiert und sehr gut vernetzt in Eningen und über die Grenzen von Eningen hinaus bin. Ich bin bekannt für gelebte Bürgernähe und bin stets auf Augenhöhe mit jedem einzelnen. Außerdem bin an aktuellen Themen interessiert, kann zuhören, tausche mich aus, bilde mir meine unabhängige Meinung und werde gern aktiv und „bewege“ etwas. Erwarten Sie also eine Macherin mit Herz.

Frage: Was sind Ihre Gedanken zu Eningen – oder wie sieht Ihr Eningen der Zukunft aus?

Gesunde Gemeinde & lebenswertes Umfeld schaffen

Es ist mir wichtig ein positives und lebenswertes Umfeld und Image für die Gemeinde zu schaffen. Da sich Gesundheit als absolutes Querschnittsthema erwiesen hat, würde ich an diesem Punkt und der Positionierung für den Ort gerne weiter machen. Es bildet eine gute Basis für sozialraumorientiertes Handeln. Man kann mit diesem Wissen über die sich ständig ändernden Bedürfnisse der Bürger die Infrastruktur gut anpassen. Das Thema hilft uns, sich an die Gegebenheiten der älterwerdenden Gesellschaft anzupassen ohne die Kinder und Jugendlichen aus dem Auge zu verlieren. Zum Beispiel brauchen Berufstätige und Familien im hektischen Alltag „Inseln“ der Entspannung und die finden sie in Eningen mit dem Motto „Gesundheit in Bewegung“. Über das Thema „Gesunde Gemeinde „ entsteht ein positives Erscheinungsbild im Landkreis und weit darüber hinaus. Der Ort wird von diesem Thema geprägt und die Bürger mit einbezogen. Es kommt dadurch zu einem Imagegewinn nach außen, hoffentlich einem Gewinn an Attraktivität für Tourismus und Wirtschaft und wie wir bereits spüren zur stärkeren Identifikation der Bürger mit dem Ort.

Netzwerke & Zusammenarbeit fördern

Für die Zukunft ist es sicher wichtig gut vernetzt zu sein und Allianzen mit anderen Orten zu bilden. Interkommunale Zusammenarbeit bietet sich an für die Themen Tagestourismus, Vereine, Schule und Mobilität. „Außenpolitik und gute Außenwirkung“ bringen die Gemeinde weiter als Abschottung nach außen. Gerade das Thema Bisosphärengebiet könnte ein Vorreiter für ein solch gebietsbezogenes Handeln geben. Erhöhte Wertschöpfung in der Region kann gemeinsam besser erreicht werden. Die Zusammenarbeit mit Handwerk, Dienstleistern, Industrie, Vereinen und unseren Bürgern möchte ich fördern und wertschätzen.

Umwelt und Natur erhalten

Wir brauchen einen Bebauungsplan und Freizeitangebote, die mit der Umwelt in Einklang sind und für die Gemeinde sollten wir das Potential des Biosphärengebietes nutzen. Jedoch sollten wir dabei die Innen- vor der Außenwicklung strategisch betrachten.

Kultur & Organisationen fördern

Kultur hat alte Wurzeln in Eningen (Grießhaber, Jauch, Krüger und Raach). Kultur soll weiter gefördert werden unter Einbeziehung der Vereine, der Jugend und der Senioren. Diese Förderung erhöht die Lebensqualität vor Ort und unterstützt auch hier wieder die Gesundheit und das Lebensgefühl in der Gemeinde. Das Betrachten von Kunst kann Freude bereiten und Neugier wecken. Andererseits kann selbst gestaltete Kunst zur eigenen Entspannung beitragen. Kultur könnte zu einem weiteren Alleinstellungsmerkmal innerhalb dem Biosphärengebiet für den Ort ausgebaut werden und Gäste anlocken.

Verkehr & Infrastruktur entwickeln

Ein zukunftsfähiges Verkehrskonzept und das Thema fußläufige und barrierefreie Erreichbarkeit sind mir wichtig. Der Straßenzustand und die Parkraumbewirtschaftung sollten in ein Konzept mit einfließen. Ich stelle mir die Frage „wird mit dem Tunnelbau, tatsächlich alles für Eningen gelöst?“

Gesellschaftliches Miteinander & Demografie

Wir brauchen einen Plan für Integration, Inklusion, Schule und Betreuungsangebote, dass sich flexibel an die Bedürfnisse aller Bürger anpasst. Es sollte generationsübergreifend und als ganzheitlicher Ansatz gesehen werden.

Stärkung der Wirtschaft & Gewerbe

Die Kraft der Gemeinde kann gestärkt werden durch die Förderung der eigenen Betriebe. Tagestourismus und Netzwerke mit der Gemeinde können einen Beitrag leisten Handel, Handwerk und Industrie zu stärken. Ebenso die Förderung von betrieblichem Gesundheitsmanagement, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, der Ausbau der Kleinkinderbetreuung, Ganztagsschule und Betreuungsmöglichkeiten für Senioren. Wurden Arbeitsplätze früher nach der Höhe der Einkommensmöglichkeiten und der Karriereaussicht ausgesucht, zählen heute „weiche Standortfaktoren“ und die hat „mein Eningen der Zukunft“ mannigfaltig zu bieten. Wir sollten die Wirtschaftskraft langfristig erhalten, weiter ausbauen und gemeinsam Strategien entwickeln.

Frage: Was denken Sie über die Entwicklung des Haushaltes der Gemeinde Eningen ab 2016?

Es stehen große Projekte für die Gemeinde an – wie die Umbaumaßnahmen am Rathaus, die Renovierung des Feuerwehrgerätehauses, weitere Baumaßnahmen an der Schule, Maßnahmen im Rahmen der Ortskernentwicklung und Renovierungen am Freibad.  Wichtig wird sein eine Priorisierung bei diesen kostenintensiven Projekten vorzunehmen, um sie Stück für Stück umsetzen zu können. Einen ganz wichtigen und vorrangigen Raum wird der Verkauf der Grundstücke an der Wenge und die Bebauung dieses Standortes einnehmen.
Bis jetzt wurden überhaupt von der Gemeinde wenige Grundstücke gekauft. Dies wäre aber verstärkt notwendig, um dann durch den Wiederverkauf städtebaulich gestalterisch einzugreifen.  Nun zu der Einnahmeseite der Gemeinde: Die Gewerbesteuereinnahmen  sind durch ein breitgestreutes Spektrum der Gewerbetreibenden gut verteilt und stabil. Eningen hat eine gute Einkommensteuerkraft. Da auch die Zuweisungen an die Einwohnerzahl gebunden sind, ist es wichtig die Einwohnerzahl konstant zu halten, bevorzugt durch den Zuzug junger Familien und die Gewerbetreibenden  an den Ort zu binden.

Frage: Was ist Ihnen unabhängig vom Themengebiet noch wichtig?

Die Nähe zu den Bürger und Wählern ist mir wichtig. Eins meiner Mottos ist „Zuhören, verstehen und gemeinsames Umsetzen“. Die Interessen der Bürger sollen verstanden, einbezogen und Bürgernähhe ehrlich und „von Innen raus“ gelebt werden. Das wird aber nicht immer einfach sein. Ich möchte aber alle Bürger und Bürgerinnen mitnehmen. Auch wenn es zuerst schwierig erscheint kann vieles im ehrlichen Dialog zusammen erreicht werden.

Frage: Was möchten Sie abschließend noch dem Bürger und Wähler sagen?

Darüber hinaus stehe ich in gewohnter Weise einem Austausch mit allen Eningern zur Verfügung. Ich werde auch im Wahlkampf präsent sein. Besuchen Sie meine Facebookseite meine Kontaktdaten und für Termine an denen Sie mich ansprechen können.

Wer mich kennt, weiß das ich eine „Macherin mit Erfahrung“ bin und gerne Dinge bewege. Ich denke durch meine bisherige Arbeit, Erfahrung und meine starke Einbindung in Eningen und über Eningen hinaus kann ich einen noch stärkeren Beitrag für Eningen leisten. Also, wenn Sie jemand suchen, der Sie persönlich mitnimmt und Ihre Anliegen aktiv vertritt, vorausschauend handelt und Sie Ernst nimmt – dann sollten Sie mich unterstützen. Ich würde mich schon jetzt auf die Zusammenarbeit mit jedem Einzelnen von Ihnen freuen- „Gemeinsam gestalten wir“.

Weitere Infos auf: www.facebook.com/Dr.BarbaraDuerr

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